Die Burgsgallerin will Studiengebühren einführen und ich hab nicht ganz verstanden, was sie eigentlich will, denn einerseits argumentiert sie mit überfüllten Massenstudien, andererseits spricht sie von Gerechtigkeit und davon, dass die Reichen etwas bezahlen soll und die Armen nicht. Und das soll so funktionieren, dass alle Zahlen, aber mehr Studenten als früher Stipendien bekommen.
Ich finde es unglaublich mit vollen Hörsälen für Studiengebühren zu argumentieren - das ist so, als ob man die Fahrkartenpreise erhöhen würde, weil die Züge überfüllt sind. Und es zeugt von Kurzsicht, wenn man den Wert der Bildung nicht erkennt und den Zugang zur selben erschwert bzw. verhindert.
Abgesehen davon, gehört das Steuersystem endlich von Grund auf reformiert, damit nicht in unzähligen Bereichen einkommens- bzw. vermögenbezogene Regelungen erfunden werden müssen.
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